Wandbild von Yuki Shiroi

Für die „Stadtbesetzung“ gestaltete Yuki Shiroi, die noch im Oktober im Künstlerdorf ist, ein Wandbild, das vor einigen Tagen fertig wurde. Die Gestaltung ist figürlich und gleichzeitig ornamental und erinnert an antike ägyptische oder südamerikanische Wandmalerei ebenso wie an moderne Grafik oder sogar an Comics. Der Grund dafür ist es, dass Yuki Shiroi sich besonders für kulturübergreifende Sehweisen interessiert. Tiere tauchen über alle Kulturen und Epochen immer wieder in der Kunst auf und haben zumeist mythische oder symbolische Bedeutung. So verknüpft sie in ihrem Wandbild verschiedenste Tierfiguren und Ornamente zu einem durchaus archaisch wirkenden Bild, das trotzdem als zeitgenössische „Street Art“ erkennbar ist.

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