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AUSSTELLUNG
Nikola Dicke: Kaleidoskop
Galerie F6, Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, Feuerstiege 6, Schöppingen
Ausstellung vom 27.2.-26.3.2010
alle Infos in der PDF hier

"Kunst für alle" ist eine Tourneeausstellung der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen. Aktuelle Termine der nächsten Stationen werden bei jeder neuen Station auf dieser Webseite angegeben.

"Kunst für Alle" wird noch an verschiedenen Ausstellungsstationen gezeigt werden. Die Hinweise dazu finden Sie auf dieser Webseite. Wenn Sie interessiert sind, die Ausstellung auch in Ihrer Einrichtung zu zeigen, kontaktieren Sie die Stiftung Künstlerdorf unter Tel. 02555-93810

"Kunst für Alle" heißt eine neue Ausstellung des "Forum für Kunstvermittlung" in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen (NRW). Schon seit mehr als hundert Jahren gehört der Slogan "Kunst für Alle" zu einem der Wunschziele und Idealbilder des Kunstbetriebes. So unmittelbar im Alltagsfeld angesiedelt und konkret und direkt sicht- und greifbar auf alltäglichen Gegenständen wie in dieser neuen Ausstellung wurde sie bisher wohl noch nie umgesetzt.

Die Ausstellung zeigt an einer Vielzahl von Exponaten wo und wann wir uns jeden Tag - oft sogar bei den einfachsten Verrichtungen des Alltagslebens - von Kunst umgeben sehen und dieses oft sogar auch, ohne dass wir es uns wirklich bewusst machen. So sind bei dieser Ausstellung natürlich auch viele Überraschungsmomente zum Kalkül geworden. Etwa wenn der verblüffte Besucher einem Bett bezogen mit Salvador-Dali-Bettwäsche gegenübersteht und dann plötzlich entdeckt, dass der Schläfer eine Wärmflasche mit Andy-Warhol-Aufdruck benutzt und sich jeden Morgen mit einem Michelangelo-Wecker aus dem Schlummer reißen läßt. Dass über dem Kopfende des Bettes sanft eine Raffael-Engel-Lichterkette glüht und im Raum daneben die Toilette mit einer Botticelli-Klobrille aufwartet, scheint danach nur logisch.

Denn diese Ausstellung wird - inspiriert von Art und Herkunft der Exponate - auch anders als eine gewöhnliche Kunstausstellung präsentiert. Die Ausstellungsräume gleichen einer Wohnung mit allen gewohnten Einrichtungsgegenständen. Alle - vom Bett über den Paravent bis hin zu den Tellern auf dem Esstisch oder vom Teppich und dem Sofa über das Mousepad bis hin zum Aktenordner sind jedoch mit Abbildungen von berühmter Kunst versehen. Kein Wunder, dass auch die Kleidergarderobe mit Bildermustern aus der Popart oder der Wiener Secession überrascht.

Es handelt sich bei allen Exponaten um handelsübliche Gebrauchsgegenstände, wie sie in Kaufhäusern, Versand-Katalogen, Sopo-Märkten, Online-Shops oder manchmal auch in Museums-Shops für die Kunden angeboten werden.

Die Exponate sind mit einem kleinen Hinweisschild in Postkartengröße versehen: Künstlername, Technik, Entstehungsjahr, Maße und Aufbewahrungsort des Originals sind vermerkt, wie man es von den kunsthistorischen Hinweisen an den Originalen her gewohnt ist. Damit sind die Kunstwerke auf den Alltagsobjekten mit ihren Gegenstücken im großen Kosmos der Weltkunst und in den Hallen der berühmten Museen verknüpft.

Der Besucher dieser Ausstellung kann durch ein Wohnzimmer, einen Schlafraum, eine Küche, ein Bad und ein Büro gehen und staunen, dass er nur von großer Kunst umgeben ist. Und als Abrundung erkennt er in den Bilderrahmen an den Wänden der Räume an einer Vielzahl von Beispielen, wie auch die Marketingstrategen der Werbeagenturen in der Kunst und ihren berühmten Werken ein unendlich zu variierendes Reservoir an Ideen gefunden haben, um Konsumartikel jeder Art zu vermarkten.

Die Ausstellung selbst und auch der zur Ausstellung erschienene umfangreiche Katalog fragen nach den Motiven für die Auswahl bestimmter Kunstwerke zur Anwendung in solchen Zusammenhängen der Alltagswelten. Welches sind die Kriterien, die zur Bildung eines "Kanons" allgemein akzeptierter Kunstwerke beitragen? Hinterfragt werden die Konsequenzen für den einzelnen Käufer oder Konsumenten aber auch für die gängige Kunst-Rezeption im Allgemeinen.

Vor allem jedoch - und das macht Ausstellung und Katalog im Gesamtblick so schlüssig und witzig zugleich - wird mit diesem Projekt auch die Frage nach den Kriterien des "Merk / würdigen im Merkwürdigen" gestellt. Es entwickelt sich so ganz automatisch im Gang durch die Ausstellung auch ein durchaus amüsanter Blick in eine am Rande liegende Nische unserer kulturellen Identität.

Gefördert wurde die Ausstellung vom Kultursekretariat NRW Gütersloh und dem Ministerpräsidenten des Lande NRW.

 

THE SUN AIN’T GONNA SHINE ANYMORE - Tod und Sterben in der Rockmusik
Diese Ausstellung der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen soll in 2010 im Museum für Sepulkralkultur Kassel gezeigt werden. Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

„This is the end” haucht Jim Morrison ekstatisch aggressiv, fast weltentrückt ins Mikrofon, bevor der Song „The End” in einer wilden Kakofonie seinen Ausklang nimmt. Nur wenig später findet das Leben der charismatischen Doors-Stimme ein ähnlich spektakuläres Ende. Ab dem 1. März 2009 zeigt das rock’n’popmuseum in der Ausstellung “The Sun Ain’t Gonna Shine Anymore - Tod und Sterben in der Rockmusik” die Verarbeitung menschlicher Vergänglichkeit in der oft so locker und lebensbejahend daher kommenden Popmusik.

Plattencover, Songtexte, Sounds, Videos und jugendkulturelle Artefakte zeigen in bisweilen verstörenden und schockierenden Bildern markante Stationen des Themas in der Rock- und Popgeschichte vom Ende der fünfziger Jahre bis heute. Leitlinie des Projektes ist dabei das Verhältnis von Musikgenre, Szene und Jugendbewegung auf der einen Seite und der existenziellen Erfahrung von Tod auf der anderen Seite. Zeitgeist, Genre und Stilart der Musik haben jeweils einen ganz eigenen Umgang mit der Unausweichlichkeit bewirkt. Deutlich wird auch, dass der Kosmos "Rockmusik" gerade auch jungen und jugendlichen Menschen eine umfassende und komplexe Sprache bereitstellt, mit der sie auch wesentliche und wichtige Lebensthemen in einer ihr nahen und eigenen Ausdrucksform betrachten, werten und verarbeiten können. Die Ausstellung gliedert dabei den Themenbereich in einen zeitgeschichtlichen Überblick und in die exkursartige Beleuchtung von wichtigen Schwerpunkten.

Idee und Zusammenstellung der umfangreichen Schau stammen von der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen. Kooperationspartner bei diesem Projekt sind neben dem rock'n'popmuseum der Kreis Borken, das Institut für Soziologie der Universität Münster und das Museum für Sepulkralkultur in Kassel. Dort wird die Ausstellung im Anschluss an die Premiere in Gronau auch noch gezeigt werden. Gefördert wurden Projekt und Ausstellung vom Ministerpräsidenten des Landes NRW und vom Kreis Borken.

Zur Ausstellung erscheint im Telos-Verlag ein umfangreicher Katalog mit mehr als 250 Seiten, der das Thema in einer ganzen Reihe von Aufsätzen vertieft.


 

JETZT ONLINE: botanoadopt. Ein Projekt von Haike Rausch&Torsten Grosch.
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botanoadopt kümmert sich um vernachlässigte oder mißhandelte Pflanzen. Aufgrund fehlender Pflege- und Aufzuchtkenntnisse werden viele Pflanzen einfach weggeworfen, sobald sie ihre makelose Schönheit verlieren oder krank werden. Manche von ihnen landen direkt nach der Blüte in der Mülltonne. Andere werden nach Jahren des Wachstums brutal geköpft und wie Altpapier entsorgt, in viel zu kleinen Töpfen gehalten oder von ihren Besitzern vor dem Urlaub einfach weggeworfen. Denn Pflanzen werden immer noch als Gegenstände betrachtet, als Nahrung oder als Rohstofflieferanten.
Jedoch nicht als Lebewesen. Dabei haben amerikanische Wissenschaftler* bereits in den 1970er Jahren herausgefunden, das Pflanzen sogar äußerst sensibel auf negative Gedanken reagieren und damit auf menschliches Verhalten. Doch auch kleinste Umweltfaktoren wirken sich auf das Wachstum von Pflanzen aus. Die Künstlergruppe 431art hat 2008 in einem wissenschaftlichen Versuch herausgefunden, das die Beschallung von Gießwasser einen Einfluß auf das Keimungsverhalten von Bohnen hat.
Mittlerweile versuchen Wirtschaftswissenschaftler zu ermessen, welcher langfristige finanzielle Folgeschaden entstehen wird durch den massiven Raubbau der Natur, denn das Artensterben gehört mittlerweile fast zu einer Alltagserscheinung. Die Absichtserklärungen, diese Entwicklung umzukehren und geeignete Maßnahmen zu entwickeln, lassen wirksame Taten bislang vermissen. Täglich werden wenige Pflanzenarten um des Profit Willens industriell unter pflanzenunwürdigen Bedingungen in Monokulturen hochgezüchtet. Und gelangen später als Ware definiert in den Handel. Viele andere leiden massiv unter veränderten Lebensbedingungen. Weitere sind durch Dezimierung der Lebensräume immer mehr vom Verschwinden bedroht.

botanoadopt wird diese Mißstände nicht länger hinnehmen. In Zeiten des Artensterbens darf es nicht länger gängige Praxis sein, Pflanzen wie einen Artikel des Dekorationsbedarfs zu behandeln und nach Belieben wegzuwerfen.
botanoadopt setzt sich für Pflanzenvielfalt ein.
botanoadopt rettet ausgesetzte Pflanzen und nimmt diese vorübergehend auf.
botanoadopt vermittelt Pflanzen an Adoptiveltern.
botanoadopt setzt sich für die Rechte von Pflanzen ein und fordert:
1. Freies Wachstum für Zimmerpflanzen
2. Artenvielfalt für alle Nutzpflanzen, besonders alte Nutzpflanzensorten
3. Lebensraumerhaltung für alle Wildpflanzen

JETZT ONLINE. Die Website zu den KWW-Projekten. Die KWW-Seite wird fortlaufend von den KWW-StipendiatenInnen mit Infos zu ihren KWW Projekten ergänzt.

KWW

 

Immer noch zu besuchen:

Die "Ab in die Mitte"- Aktion im WEB 2.0

Ab in die Mitte 2008

 

SECOND ART

"SECOND ART"
- Kunst im öffentlichen Raum der virtuellen Internetplattform "Second Life"
artwork within "second art" - art inside public space of second life

1) Direkter Link (direct access):
http://slurl.com/secondlife/mournful/48/133/80/

Einfach kostenlos unter www.secondlife.com registrieren und über den Link direkt zur Eingangshalle mit Teleporter zu den Kunstwerken und Künstlern bringen lassen.
Register easily and then take the teleport from the link to the central entrance hall.


2) Link mit vielen zusätzlichen Infos und Bildern zum Projekt in der Second Art Presselounge:
http://www.stiftung-kuenstlerdorf.de/secondart.htm


Projektpartner: Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, AFO-Arbeitsstelle Forschungstransfer der WWU Münster, ERCIS-European Research Center for Information Systems der WWU Münster

Projektförderung: Kultursekretariat NRW Gütersloh und Der Ministerpräsident des Landes NRW

A B_ _J E T Z T_ _O N L I N E_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Ein Projekt der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen in Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken.

Projektpartner sind: Arbeitstelle Forschungstransfer AFO der Westfälischen Wilhelms-Universtät Münster, die IHK-Nordwestfalen in Bocholt, die AIW-Arbeitsgemeinschaft aktiver Unternehmen Kreis Borken und die WFG-Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken.

www.kunstidee.com

Ideen und Visionen in vielen Bildern jetzt direkt online auf der neuen Internetadresse "www.kunstidee.com"

Mit der Internetseite "K.I. - www.kunstidee.com" startet die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen und viele Kooperationspartner nun eine Internet-Plattform für künstlerische Ideen an der Schnittstelle von Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft.

Diese neue Internetseite stellt für die Internetzuschauer in vielen Bildern und Projektvisionen Ideen und Utopien als eines der wichtigen und schöpferischen Potentiale für die Zukunft vor. Ziel dieses Internetprojektes ist es, ein künstlerisches Ideenreservoir als Impulsgeber für Zukunfts- und Querschnittsaufgaben aufzubauen.

Was will diese neue Internetplattform?

Sie versteht sich als ein Startpunkt für den Ausbau, die Umsetzung und die Erprobung von Zukunftsideen in der vernetzten Praxis der Bereiche Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Gleichzeitig illustriert sie vielen und immer neuen Arten und Denkweisen, mit denen Neues und bisher Ungedachtes entsteht, mit der die "Kraft der Ideen" immer wieder neu angeregt und herausgefordert wird.

Sie versteht sich auch als ein kooperatives Netzwerk der verschiedenen Partner, die maßgeblich an diesem neuen "Projekt für Ideen" mitgearbeitet haben. Es sind dies: die Arbeitsstelle Forschungstransfer "AFO" der Westfälischen Wilhelms-Universtät Münster, die IHK-Nordwestfalen in Bocholt, die AIW-Arbeitsgemeinschaft aktiver Unternehmen Kreis Borken und die WFG-Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken.

Kooperationspartner ist der Kreis Borken. Gefördert wird das Projekt vom Ministerpräsidenten des Landes NRW im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik.

Zwei Schwerpunkte laden den Zuschauer auf dieser neuen Internetseite "www.kunstidee.com" ein, in den praktisch unbegrenzten Rohstoffresoucern der menschlichen Einfälle und Ideen zu stöbern und zu forschen.

Im "Ideenstudio" finden sich eine Vielzahl von aktuellen, aber bisher noch nicht realisierten künstlerischen Ideen von Künstlerinnen/Künstlern. Diese Ideen sind bisher noch nie der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Der Internetzuschauer gewinnt so direkte Einblicke in die künstlerische Ideenwerkstatt.

Diese Kunstideen bilden Bezüge zu interdisziplinären Projekten an den vielfältigsten Schnittpunkten von Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft. Sie eröffnen auf diese Weise auch den Pfad zu neuen Ideen und Visionen auf einem Felde, dass seit jeher als der Ideengenerator par excellence gilt: der Kunst. So stellt sich die Kunst als Katalysator dar, von der aus neue Türen und Durchbrüche in bisher ungedachte und ungeahnte Ideenfelder geöffnet werden.

Dieser Ideenpool wird in der Zukunft immer wieder neue, bisher noch nicht realisierte künstlerische Ideen vorstellen. Ein Ziel ist es auch, Kontakte in die Bereiche Wissenschaft und Wirtschaft zu starten, die dann vielleicht mithelfen können, die vorgestellten Kunstideen eines Tages in die Wirklichkeit umzusetzen. Ganz bewusst werden auch eher utopische Ideen aufgenommen, die von sich aus schon dazu beitragen, die inneren Ideenquellen jedes einzelnen Zuschauers anzufeuern und ihn auch ganz persönlich in den Bann von neuen Ideen und Visionen hineinzuziehen.

Die "Archivzone" ergänzt mit einem Panoptikum der Utopien aus vergangenen Zeiten und einem Bilderbuch schon gedachter Einfälle und Entwürfe aus vielen Bereichen, von der Technologie über die Kommunikation bis zu alltäglichen Objekten die künstlerische "Ideenzone". Teilweise haben diese Visionen schon den Sprung in die Realität geschafft, wie etwa die "Großbildleinwand", die ihre ersten Skizzen dem Wunschdenken der dreißiger Jahre verdankt. Oder das "Bildtelefon", eine Idee aus den fünfziger Jahren, die heute mit dem Internet und der Webcam mehr oder weniger Wirklichkeit wurde.