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Die
Website zu ausgewählten KWW-Projekten.
Die KWW-Seite wird fortlaufend von den KWW-StipendiatenInnen mit
Infos zu ihren KWW Projekten ergänzt.
Inzwischen
hat die Jury des "Apollo 13-Projektes" insgesamt 12 Projektideen
für eine weitere Ausarbeitung der vorgeschlagenen Idee benannt.
Es sind die dies die Projektideen von:
(12
projects are chosen for a one month artist in residence stay to
work out the proposed idea further, these are the projects of)
Helen
Acosta: Zeitmaschine/Zeitmanipulation
Fumiko Kobayashi: Proposal
for APOLLO 13 project
Miriam Kilali: Ergebnisoffene
Grundsteinlegung mit zielorientiertem Spatenstich
Susanne Britz: "Houston,
wir haben ein Problem!" Problem 1-4
Jorn Ebner: Existenzklammern
Robin Palme: Crowdsurfing
Major Tom
Kang-Yoen Lee: 30
Tage Scheinender Garten
Karl-Heinz Jeron: Swigert
Stefan Demming: Die
Liste der Dinge, nicht die Dinge selbst
- ist der Titel (eine audiovisuelle Choreographie)
Per Olaf Schmidt: Das
Licht ist ausgegangen
Youngho Lee: The
Optical Instrument - Black whole
Christiane Limper: Mission
Possible
THE
SUN AINT GONNA SHINE ANYMORE - Tod und Sterben in der Rockmusik
- Eine Wanderausstellung der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen
-
This
is the end haucht Jim Morrison ekstatisch aggressiv, fast
weltentrückt ins Mikrofon, bevor der Song The End
in einer wilden Kakofonie seinen Ausklang nimmt. Nur wenig später
findet das Leben der charismatischen Doors-Stimme ein ähnlich
spektakuläres Ende. Ab dem 1. März 2009 zeigt das rocknpopmuseum
in der Ausstellung The Sun Aint Gonna Shine Anymore
- Tod und Sterben in der Rockmusik die Verarbeitung menschlicher
Vergänglichkeit in der oft so locker und lebensbejahend daher
kommenden Popmusik.
Plattencover,
Songtexte, Sounds, Videos und jugendkulturelle Artefakte zeigen
in bisweilen verstörenden und schockierenden Bildern markante
Stationen des Themas in der Rock- und Popgeschichte vom Ende der
fünfziger Jahre bis heute. Leitlinie des Projektes ist dabei
das Verhältnis von Musikgenre, Szene und Jugendbewegung auf
der einen Seite und der existenziellen Erfahrung von Tod auf der
anderen Seite. Zeitgeist, Genre und Stilart der Musik haben jeweils
einen ganz eigenen Umgang mit der Unausweichlichkeit bewirkt. Deutlich
wird auch, dass der Kosmos "Rockmusik" gerade auch jungen
und jugendlichen Menschen eine umfassende und komplexe Sprache bereitstellt,
mit der sie auch wesentliche und wichtige Lebensthemen in einer
ihr nahen und eigenen Ausdrucksform betrachten, werten und verarbeiten
können. Die Ausstellung gliedert dabei den Themenbereich in
einen zeitgeschichtlichen Überblick und in die exkursartige
Beleuchtung von wichtigen Schwerpunkten.
Idee
und Zusammenstellung der umfangreichen Schau stammen von der Stiftung
Künstlerdorf Schöppingen. Kooperationspartner bei diesem
Projekt sind neben dem rock'n'popmuseum der Kreis Borken, das Institut
für Soziologie der Universität Münster und das Museum
für Sepulkralkultur in Kassel. Dort wird die Ausstellung im
Anschluss an die Premiere in Gronau auch noch gezeigt werden. Gefördert
wurden Projekt und Ausstellung vom Ministerpräsidenten des
Landes NRW und vom Kreis Borken.
Zur
Ausstellung erscheint im Telos-Verlag
ein umfangreicher Katalog mit mehr als 250 Seiten, der das Thema
in einer ganzen Reihe von Aufsätzen vertieft.

JETZT
ONLINE: botanoadopt. Ein Projekt von Haike Rausch&Torsten Grosch.
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mehr /
botanoadopt
kümmert sich um vernachlässigte oder mißhandelte
Pflanzen. Aufgrund fehlender Pflege- und Aufzuchtkenntnisse werden
viele Pflanzen einfach weggeworfen, sobald sie ihre makelose Schönheit
verlieren oder krank werden. Manche von ihnen landen direkt nach
der Blüte in der Mülltonne. Andere werden nach Jahren
des Wachstums brutal geköpft und wie Altpapier entsorgt, in
viel zu kleinen Töpfen gehalten oder von ihren Besitzern vor
dem Urlaub einfach weggeworfen. Denn Pflanzen werden immer noch
als Gegenstände betrachtet, als Nahrung oder als Rohstofflieferanten.
Jedoch nicht als Lebewesen. Dabei haben amerikanische Wissenschaftler*
bereits in den 1970er Jahren herausgefunden, das Pflanzen sogar
äußerst sensibel auf negative Gedanken reagieren und
damit auf menschliches Verhalten. Doch auch kleinste Umweltfaktoren
wirken sich auf das Wachstum von Pflanzen aus. Die Künstlergruppe
431art hat 2008 in einem wissenschaftlichen Versuch herausgefunden,
das die Beschallung von Gießwasser einen Einfluß auf
das Keimungsverhalten von Bohnen hat.
Mittlerweile versuchen Wirtschaftswissenschaftler zu ermessen, welcher
langfristige finanzielle Folgeschaden entstehen wird durch den massiven
Raubbau der Natur, denn das Artensterben gehört mittlerweile
fast zu einer Alltagserscheinung. Die Absichtserklärungen,
diese Entwicklung umzukehren und geeignete Maßnahmen zu entwickeln,
lassen wirksame Taten bislang vermissen. Täglich werden wenige
Pflanzenarten um des Profit Willens industriell unter pflanzenunwürdigen
Bedingungen in Monokulturen hochgezüchtet. Und gelangen später
als Ware definiert in den Handel. Viele andere leiden massiv unter
veränderten Lebensbedingungen. Weitere sind durch Dezimierung
der Lebensräume immer mehr vom Verschwinden bedroht.
botanoadopt
wird diese Mißstände nicht länger hinnehmen. In
Zeiten des Artensterbens darf es nicht länger gängige
Praxis sein, Pflanzen wie einen Artikel des Dekorationsbedarfs zu
behandeln und nach Belieben wegzuwerfen.
botanoadopt setzt sich für Pflanzenvielfalt ein.
botanoadopt rettet ausgesetzte Pflanzen und nimmt diese vorübergehend
auf.
botanoadopt vermittelt Pflanzen an Adoptiveltern.
botanoadopt setzt sich für die Rechte von Pflanzen ein und
fordert:
1. Freies Wachstum für Zimmerpflanzen
2. Artenvielfalt für alle Nutzpflanzen, besonders alte Nutzpflanzensorten
3. Lebensraumerhaltung für alle Wildpflanzen
SECOND
ART (nur noch Archiv)

"SECOND
ART"
- Kunst im öffentlichen Raum der virtuellen Internetplattform
"Second Life"
artwork within "second art" - art inside public space
of second life
1)
Direkter Link (direct access):
http://slurl.com/secondlife/mournful/48/133/80/
Einfach
kostenlos unter www.secondlife.com registrieren und über den
Link direkt zur Eingangshalle mit Teleporter zu den Kunstwerken
und Künstlern bringen lassen.
Register easily and then take the teleport from the link to the
central entrance hall.
2) Link mit vielen zusätzlichen Infos und Bildern zum Projekt
in der Second Art Presselounge:
http://www.stiftung-kuenstlerdorf.de/secondart.htm
Projektpartner: Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, AFO-Arbeitsstelle
Forschungstransfer der WWU Münster, ERCIS-European Research
Center for Information Systems der WWU Münster
Projektförderung:
Kultursekretariat NRW Gütersloh und Der Ministerpräsident
des Landes NRW
A B_
_J E T Z T_ _O N L I N E_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
Ein
Projekt der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen in Zusammenarbeit
mit dem Kreis Borken.
Projektpartner
sind: Arbeitstelle Forschungstransfer AFO der Westfälischen
Wilhelms-Universtät Münster, die IHK-Nordwestfalen in
Bocholt, die AIW-Arbeitsgemeinschaft aktiver Unternehmen Kreis Borken
und die WFG-Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den
Kreis Borken.
www.kunstidee.com
Ideen
und Visionen in vielen Bildern jetzt direkt online auf der neuen
Internetadresse "www.kunstidee.com"
Mit
der Internetseite "K.I. - www.kunstidee.com" startet die
Stiftung Künstlerdorf Schöppingen und viele Kooperationspartner
nun eine Internet-Plattform für künstlerische Ideen an
der Schnittstelle von Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft.
Diese
neue Internetseite stellt für die Internetzuschauer in vielen
Bildern und Projektvisionen Ideen und Utopien als eines der wichtigen
und schöpferischen Potentiale für die Zukunft vor. Ziel
dieses Internetprojektes ist es, ein künstlerisches Ideenreservoir
als Impulsgeber für Zukunfts- und Querschnittsaufgaben aufzubauen.
Was
will diese neue Internetplattform?
Sie
versteht sich als ein Startpunkt für den Ausbau, die Umsetzung
und die Erprobung von Zukunftsideen in der vernetzten Praxis der
Bereiche Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Gleichzeitig illustriert
sie vielen und immer neuen Arten und Denkweisen, mit denen Neues
und bisher Ungedachtes entsteht, mit der die "Kraft der Ideen"
immer wieder neu angeregt und herausgefordert wird.
Sie
versteht sich auch als ein kooperatives Netzwerk der verschiedenen
Partner, die maßgeblich an diesem neuen "Projekt für
Ideen" mitgearbeitet haben. Es sind dies: die Arbeitsstelle
Forschungstransfer "AFO" der Westfälischen Wilhelms-Universtät
Münster, die IHK-Nordwestfalen in Bocholt, die AIW-Arbeitsgemeinschaft
aktiver Unternehmen Kreis Borken und die WFG-Wirtschaftsförderungsgesellschaft
für den Kreis Borken.
Kooperationspartner
ist der Kreis Borken. Gefördert wird das Projekt vom Ministerpräsidenten
des Landes NRW im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik.
Zwei
Schwerpunkte laden den Zuschauer auf dieser neuen Internetseite
"www.kunstidee.com" ein, in den praktisch unbegrenzten
Rohstoffresoucern der menschlichen Einfälle und Ideen zu stöbern
und zu forschen.
Im
"Ideenstudio" finden sich eine Vielzahl von aktuellen,
aber bisher noch nicht realisierten künstlerischen Ideen von
Künstlerinnen/Künstlern. Diese Ideen sind bisher noch
nie der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Der Internetzuschauer
gewinnt so direkte Einblicke in die künstlerische Ideenwerkstatt.
Diese
Kunstideen bilden Bezüge zu interdisziplinären Projekten
an den vielfältigsten Schnittpunkten von Kunst, Wissenschaft
und Wirtschaft. Sie eröffnen auf diese Weise auch den Pfad
zu neuen Ideen und Visionen auf einem Felde, dass seit jeher als
der Ideengenerator par excellence gilt: der Kunst. So stellt sich
die Kunst als Katalysator dar, von der aus neue Türen und Durchbrüche
in bisher ungedachte und ungeahnte Ideenfelder geöffnet werden.
Dieser
Ideenpool wird in der Zukunft immer wieder neue, bisher noch nicht
realisierte künstlerische Ideen vorstellen. Ein Ziel ist es
auch, Kontakte in die Bereiche Wissenschaft und Wirtschaft zu starten,
die dann vielleicht mithelfen können, die vorgestellten Kunstideen
eines Tages in die Wirklichkeit umzusetzen. Ganz bewusst werden
auch eher utopische Ideen aufgenommen, die von sich aus schon dazu
beitragen, die inneren Ideenquellen jedes einzelnen Zuschauers anzufeuern
und ihn auch ganz persönlich in den Bann von neuen Ideen und
Visionen hineinzuziehen.
Die
"Archivzone" ergänzt mit einem Panoptikum der Utopien
aus vergangenen Zeiten und einem Bilderbuch schon gedachter Einfälle
und Entwürfe aus vielen Bereichen, von der Technologie über
die Kommunikation bis zu alltäglichen Objekten die künstlerische
"Ideenzone". Teilweise haben diese Visionen schon den
Sprung in die Realität geschafft, wie etwa die "Großbildleinwand",
die ihre ersten Skizzen dem Wunschdenken der dreißiger Jahre
verdankt. Oder das "Bildtelefon", eine Idee aus den fünfziger
Jahren, die heute mit dem Internet und der Webcam mehr oder weniger
Wirklichkeit wurde.

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